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Eine Untersuchung der niederländischen Lebensmittelkontrollbehörde VWA in Zusammenarbeit mit dem Institut für Volksgesundheit und Umwelt ergab, dass 40 Prozent aller niederländischen Schweine Träger der MRSA-Bakterie ST398 sind. Die Abkürzung MRSA bedeutet Multi-resistenter-Staphylococcus-Aureus und ist eine Art „Supergau“ für Infektionsmediziner. Zur Bekämpfung dieses Erregers stehen kaum noch Antibiotika |
| zur
Verfügung. Die Sorge der Mediziner ist, dass sich dieser MRSA-Subtyp in
den Tierställen unerkannt massiv ausbreitet und in Krankenhäusern
verheerendes Unheil anrichten könnte. Die Bakterien gelangten in den Jahren 2002 und 2003 in die Ställe, die inzwischen vollständig verseucht sind. Aufgrund der intensiven Tierhaltung in den Niederlanden, wo 11 Mio. Schweine neben 16 Mio. Menschen leben, können sich die Erreger problemlos ausbreiten. Mögliche Ursache für die Resistenz der Keime ist der extrem hohe Antibiotikaverbrauch in der Tierhaltung. Niederländische Bauern verbrauchen pro Jahr 500.000 kg Antibiotika, obwohl die EU ein präventives Verabreichen dieser Arzneimittel verboten hat. Referenz: Focus-online, 24.10.07: Antibiotikaresistenz - Gefahr aus dem Stall |
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Atkins-Diät schädigt Butgefäße
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Die fett- und fleischbetonte Atkins-Diät erwies sich in einem
Vergleichstest verschiedener Diäten als die deutlich gefährlichste
Diätform. Auf einem Treffen der American Heart Association in Orlando wurde vom Insitut für präventive Kardiologie der Universität von Maryland eine Studie präsentiert, in der 18 Versuchsteilnehmer jeweils einen |
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Monat eine der drei folgenden Diätformen
praktizierten, ohne dass dabei eine Gewichtsreduktion angestrebt wurde:
Verglichen wurden die Atkins-Diät, die South-Beach-Diät und die
Ornish-Diät. Während der Atkins-Phase stiegen einige Entzündungsmarker
um 30 Prozent an, außerdem kam es zu einem Anstieg des LDL von 7
Prozent. Die Atkins-Diät führt also eindeutig schon nach wenigen Wochen zu einer erhöhten Entzündungsbereitschaft des Körpers und zu einer Schädigung der Blutgefäße. Der Leiter der Studie, Dr. Michael Miller, betonte ausdrücklich, dass aus kardiologischer Sicht die Atkins-Diät auf keinen Fall zu empfehlen sei. Referenz: University of Maryland Medical Center, November 6, 2007: Risk of cardiovascular problems |
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Brustkrebs und Ernährungsgewohnheiten
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In einer brasilianischen Studie wurde eine Gruppe von
Brustkrebspatienten mit einer Gruppe gesunder Frauen verglichen.
Überprüft wurden Ernährungsgewohnheiten, Einkommen und Schulbildung. Es
stellte sich heraus, dass der Verzehr von Schweinefett und fettem
Fleisch mit einem erhöhten Risiko für Brustkrebs assoziiert war. Referenz: Di Pietro PF et al: Breast cancer in southern Brazil: association with past dietary; Nutr Hosp. 2007 Sep – Oct; 22(5):565-7 |
Warum führt Fleischverzehr zu Brustkrebs?
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Verschiedene epidemiologische Studien in den
letzten Monaten haben überzeugend nachgewiesen, dass der Verzehr von rotem
Fleisch dosisabhängig das Risiko für Brustkrebs erhöht – und zwar sowohl bei
jüngeren als auch bei postmenopausalen Frauen. Vor kurzem wurde eine
interessante Studie des Imperial College London publiziert. Es konnte
erstmals gezeigt werden, dass ein heterozyklisches Amin - nämlich PhIP –
bereits in außerordentlich geringer Dosierung die Prolactinbildung in einer
Zellkultur mit Hypophysenzellen anregen konnte. Prolactin ist neben
Östrogenen ein wichtiger Stimulator des Wachstums von verschiedenen
Brustkrebsarten. Einer der Autoren der Studie, Nigel J. Gooderham, zeigte
sich überrascht, dass selbst kleinste Mengen von PhIP (10 –11 mol/ l) in der
Lage sind, die Prolactinkonzentration zu stimulieren. PhIP hat also eine
unglaublich starke Wirksamkeit. Man weiß schon seit längerer Zeit, dass bei
der Zubereitung von Fleisch mit großer Hitze heterozyklische Amine,
insbesondere PhIP, entstehen.
Die Ergebnisse der Laborstudie der Londoner Forschergruppe könnte ein
wichtiger Erklärungsbaustein dafür sein, warum bei immer mehr
epidemiologische Studien der Fleischverzehr mit dem Brustkrebsrisiko
korreliert.
Referenz:
Science News Online: Troubling Meaty „Estrogen“; Week of Oct. 20, 2007; Vol.
172; No. 16
Vegetarier
erfreuen sich besserer Vitamin-C-Versorgung
In einer Studie der Universität Bratislava wurden die
Vitamin-C-Plasma-Konzentrationen von Mischköstlern mit denen von Vegetariern
verglichen. Bei 88 Prozent der Vegetarier konnte eine
Vitamin-C-Konzentration von über 50 µmol/ l gemessen werden. Eine solche
Konzentration von über 50 µmol/ l vermindert signifikant oxidative Schäden
an verschiedenen Biomolekülen. Von den Mischköstlern hatten nur 46 Prozent
diese wünschenswerte Vitamin-C-Konzentration.
Interessanterweise wurde bei dieser Studie auch festgestellt, dass bei ca.
der Hälfte der slowakischen Bevölkerung die Vitamin-C-Konzentration entweder
im defizitären Bereich (kleiner als 23 µmol/ l) oder in einem suboptimalen
Bereich (23-50 µml/ l) lagen. Selbst in einem mitteleuropäischen Land
scheint die Vitamin-C-Versorgung keineswegs so gut zu sein, wie es häufig
dargestellt wird.
Referenz:
Krajocovicva-Kudlackova M et al: Vitamin C protective plasma value; Bratisl
Lek Listy. 2007; 108(6): 265-8
"Western-Diet" begünstigt Rückfälle beim Dickdarmkrebs
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Wer viel Fleisch und
Fleischprodukte isst, muss sich nicht wundern, wenn der Darm irgendwann
erkrankt.
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Forscher des Dana-Farber Cancer Institute haben untersucht, welchen Einfluss die Ernährung auf das Rückfallrisiko beim Coloncarzinom hat. Dabei wurden ca. 1000 Patienten einbezogen, bei denen sowohl eine chirurgische Therapie als auch eine Chemotherapie vorgenommen wurde. Dabei zeigte sich, dass die Patienten, die einem „Western-diet-Ernährungs- | |
|
stil“ folgten (viel rotes Fleisch und
Fleischprodukte, Süßigkeiten, Pommes
Frites und raffinierte Kohlenhydrate), ein dreieinhalbmal höheres Risiko
hatten, an einem Coloncarzinom-Rezidiv zu erkranken.
Fleischkonsum
erhöht das Risiko für Darmpolypen |
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Falsche Botschaft über gesundheitlichen Nutzen des Fischverzehrs
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Dass Fisch gesund sei, hört man gerne - die gesundheitlichen Risiken des Fischverzehrs werden jedoch vehement unter den Tisch gekehrt. |
2006 wurde von Mozaffarian und Rimm ein Artikel in der renommierten Fachzeitschrift „Jama“ publiziert, in dem der Nutzen und die Risiken des Fischkonsums bewertet wurden. Die beiden Autoren kamen zu dem Schluss, dass der gesundheitliche Nutzen des Fischverzehrs die Risiken weit überwiegen würde. Diese „public health message” fand erwartungsgemäß großen Anklang in der Öffentlichkeit und war auch in den Medien stark präsent. In der Fachzeitung Environmental Health wurde am 23. Oktober 2007 ein Kommentar eines New Yorker Umweltwissenschaftlers zu diesem Jama-Artikel publiziert. Alan H. Stern, so der Name des Wissenschaftlers, kam nach einer kritischen Bewertung der verwendeten Studien zu einem völlig anderen Schluss als Mozaffarian und Rimm. In den beiden qualitativ hochwertigsten Studien zeigte sich nämlich eindeutig, dass Methylquecksilber durch Fischverzehr das Herzinfarktrisiko stark erhöht und die Omega-3-Fettsäuren hier kaum einen protektiven Effekt ausüben. Die Aussage, dass die Vorteile des Fischverzehrs die Nachteile überwiegen, hält Stern für eine unangemessene Aussage, die auf einer ungenügenden Analyse der vorhandenen Fachliteratur beruht. Referenz: Alan H. Stern: Public health guidance on cardiovascular benefits and risks related to fish consumption; Environmental Health 2007-10-29 |
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Kohlenhydratreiche und fettarme Diät fördert geistige Fähigkeiten
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In einer australischen Studie wurde an 96
übergewichtigen Versuchspersonen untersucht, wie sich verschiedene
Diätformen auf Intelligenz und Logiktests auswirkten. Dabei wurden den
Teilnehmern eine fettarme oder kohlenhydratarme Diät verabreicht. Vor
und nach der Diät testeten die Wissenschaftler die Leistungsfähigkeit
des Arbeitsgedächtnisses sowie die Geschwindigkeit der
Informationsverarbeitung bei den Probanden. Die Geschwindigkeit der
Informationsverarbeitung war bei den Versuchsteilnehmern mit der
kohlenhydratreichen Ernährung deutlich besser als bei den Probanden mit
einer kohlenhydratarmen und fettreichen Ernährung. |
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Die
richtige Ernährung hat auch einen großen Einfluss auf die geistige Entwicklung des Kindes. |
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Fleischkonsum erhöht Risiko für nichtalkoholische Fettleber
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In einer israelischen Studie wurde der
Einfluss der Ernährungsgewohnheiten auf die Entstehung einer
nichtalkoholischen Fettleber untersucht. Dabei erwiesen sich der Konsum
von Softdrinks sowie der Verzehr von Fleisch als signifikante
Risikofaktoren. |
| Nicht nur wer regelmäßig zu tief ins Glas guckt, ist Fettleber-gefährdet, sondern auch wer gerne Softdrinks konsumiert oder viel Fleisch isst. | |
Wildfleisch als Quelle für EHEC-Infektionen unterschätzt
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In
einer Pressemitteilung des Bundesinstituts für Risikobewertung (BFR)
wird vor einer Kontamination von Wildfleisch mit EHEC-Erregern gewarnt.
EHEC ist die Abkürzung für Enterohämorrhagische Escherichia Coli. Das
sind Bakterien, die bei Menschen akute, teilweise blutige
Durchfallerkrankungen verursachen. Bei Kindern kann es durch diese
Erreger auch zu einer Schädigung der Nieren, bis hin zu Nierenversagen
kommen.
Bisher waren als Quelle für EHEC-Infektionen vor allem landwirtschaftliche Nutztiere bekannt: Rinder, Schafe und Ziegen. Neuere |
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Untersuchungen
haben nun gezeigt, dass auch Wildfleischprodukte damit belastet sind.
Der Präsident des Bundesinstituts für Risikobewertung sagte, dass
Wildfleisch als EHEC-Infektionsquelle für den Menschen bedeutender
geworden ist als Rindfleisch. 2002 waren drei Prozent der
Wildfleischproben mit EHEC belastet; 2005 lag die Rate schon bei 14,8
Prozent.
Referenz: |
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Vegetarische Ernährung
hält länger jung
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Eine Arbeitsgruppe der medizinischen Hochschule Bratislava untersuchte die Häufigkeit von oxidativen Molekülschäden (DNA-Strangbrüche, karbonylierte Proteine, Lipidperoxidationsprodukte) bei verschiedenen Ernährungsformen. Bei jüngeren Frauen im Alter zwischen 20 und 30 Jahren zeigte sich kein Unterschied zwischen normalen Mischköstlerinnen und Vegetarierinnen; bei älteren Frauen im Alter zwischen 60 und 70 Jahren hingegen hatten die Vegetarierinnen eine signifikant verminderte Anzahl von DNA-Strangbrüchen, wobei die Konzentrationen denen jüngerer Frauen entsprachen. Oxidative Schäden an Biomolekülen sind wesentlich verantwortlich für |
Die Autoren der Studie schließen daraus, dass durch eine vegetarische Ernährung oxidative Schäden bei zunehmendem Alter verhindert werden könnten.
Referenz:
Krajcovicova-Kudlackova M et al: Effects of diet and age on oxidative damage
products in healthy subjects; Physiol Res. 2007 Jul 26
Fleischkonsum macht Schweizer Kinder signifikant für Übergewicht anfällig
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In einer Studie der ETH Zürich wurden die Ernährungsgewohnheiten bei übergewichtigen und normalgewichtigen Schweizer Kindern im Alter von 6 bis 14 Jahren untersucht. Dabei erwies sich die Proteinaufnahme durch den Fleischverzehr als der entscheidende Ernährungsfaktor, der den Body-Mass-Index beeinfusste. Erwartungsgemäß spielte auch das Freizeitverhalten der Kinder eine wichtige Rolle. Je mehr Zeit vor dem Fernseher oder Computer verbracht wurde, desto höher war das Risiko für Übergewicht. |
Referenz:
Aeberli I et al: Dietary intake and physical activity of normal weight and
overweight of 6 to 14 year old Swiss children; Swiss Med Wkyl; 2007 Jul 28;
137 (29-30): 424-30
Fleischkonsum erhöht das Risiko für Gebärmutterkrebs
Vom Cancer Institute of New Jersey wurde eine Metaanalyse über den Zusammenhang zwischen Ernährungsgewohnheiten und dem Auftreten von Gebärmutterkrebs durchgeführt. Dabei wurden drei hochqualifizierte Kohortenstudien und 16 Fallkontrollstudien ausgewertet. Es ergab sich eindeutig, dass der Fleischverzehr, insbesondere der von rotem Fleisch, das Risiko für Gebärmutterkrebs erhöht.
Referenz:
Bandera EV et al: Consumption of animal foods and endometrial cancer risk: a
systematic literature review and meta-analysis; Cancer Auses Control. 2007
Jul 19
Frankreich: Fischverzehr ist eine bedeutende Quelle für die Toxinaufnahme
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Zur Beurteilung der Aufnahme von Dioxinen, Furanen und dioxin-like PCBs wurden Analysenergebnisse von Lebensmittelproben mit Daten der nationalen Verzehrstudie in Frankreich verglichen. Es zeigte sich, dass ein nicht unerheblicher Teil der französischen Bevölkerung (zwischen 20 und 28 Prozent) eine Belastung mit o.g. Schadstoffen aufwies, die über der definierten Toleranzgrenze lag. |
| Dabei hatte der Fischverzehr bei Erwachsenen einen Anteil von 48 Prozent, gefolgt von Milchprodukten mit 34 Prozent. | |
Referenz:
Tard A et al: Dioxins, furans and dioxin-like PCBs: Occurrence in food and
dietary intake in France; Food Addit Contam. 2007 Sep; 24(9): 1007-17
Viel Fleisch in der Schwangerschaft macht Kinder stressanfälliger
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In der Juniausgabe
des Clinical Edocrinology and Metabolism
wurde von
einer Studie der Universität of Southampton berichtet. In den späten
60er Jahren war es zur Verminderung des Risikos einer Preklampsie bei
Schwangeren üblich, den Verzehr einer proteinreichen, kohlenhydratarmen
Ernährung zu empfehlen. Preklampsie ist eine
Schwangerschaftskomplikation, die sich durch einen stark erhöhten
Blutdruck auszeichnet.
In der gegenwärtigen Studie wurden die jetzt erwachsenen Kinder unter Anwendung verschiedendener Testverfahren auf ihre Stresstoleranz untersucht. Die Forscher nahmen zur Cortisolbestimmung Speichelproben |
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während und nach den Testverfahren. Dabei zeigte sich, dass der Cortisolspiegel sehr eng mit der Fleischmenge korrelierte, die die Mütter in der späten Schwangerschaftsphase gegessen hatten. Der Leiter der Studie Dr. David W. Phillips vermutete, dass eine unausgewogene proteinreiche Ernährung die fötale Entwicklung nachteilig beeinflusst. Offensichtlich entsteht dadurch eine höhere Stressempfindlichkeit, die sich nicht nur im frühen Lebensalter bemerkbar macht, sondern bis in das Erwachsenenalter hinein. Es ist bekannt, dass proteinreiche Diäten die HPA-Achse stimulieren können. Wenn also die Mütter chronisch erhöhte Cortisolspiegel während der Schwangerschaft haben, könnte dies zu einer Umprogrammierung der sich entwickelten fötalen HPA-Achse führen. Die Ernährung der Mütter ähnelte sehr stark der heutigen umstrittenen Aktins-Diät und ist nach Aussage von Phillips für schwangere Frauen nicht geeignet. Stattdessen sollten Frauen eine ausgewogene Ernährung pflegen, die viel Vollkorngetreide, Früchte und besonders grünes Gemüse einbezieht.
Referenz: |
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Hohe Zufuhr tierischer Proteine erhöht das Adipositas-Risiko bei Kindern
Die Inzidenzrate von Adipositas im Kindesalter steigt weltweit an. Rund 30 Prozent der übergewichtiger Kinder entwickeln eine Insulinresistenz und andere Stoffwechselstörungen. In einer Studie der spanischen Universitäten von Cordoba und Granada wurden Ernährungsfaktoren mit dem Auftreten von Insulinresistenz bei Kindern untersucht.
Ein erhöhter Verzehr tierischer Proteine, besonders in frühen Lebensphasen, begünstigt die Entstehung von Übergewicht und Insulinresistenz. Das gleiche trifft auf ballaststoffarmen Ernährungsformen mit einem hohen glykämischen Index (z.B. Süßigkeiten, Weißmehlprodukte) zu.
Referenz:
Canete R et al: Development of insulin resistance and ist relation to diet
in the obese child; Eur J Nutr. 2007 Jun; 46(4): 181-7
Weniger Fleisch zugunsten des Klimawandels
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"Bio"-Kartoffelernte
im eigenen Garten - ein nützlicher Beitrag zum Klimaschutz! |
Der amerikanische Meteorologie-Professor Eugene Cordero hat Ernährungsempfehlungen veröffentlicht, die er als „Diät gegen globale Erwärmung“ bezeichnete. Diese Ernährungsform ist relativ einfach: lokal hergestellte Produkte essen, biologischen Anbau bevorzugen, der jahreszeitlichen Produktion folgen, einige Lebensmittel selber herstellen. Der Professor empfiehlt allenfalls einen seltenen Verzehr von Fleisch: „Die Rinder in den USA werden größtenteils mit Mais ernährt, ein Getreide, das sehr viel Kohlendioxid erzeugt. Mais laugt den Boden aus und erfordert große Mengen an Dünger.“
Referenz:
Welt Online, 12. Juni 2007
Unser Kommentar:
Wir
empfehlen den völligen Verzicht auf Fleisch, da man sich ausgezeichnet
vegetarisch ernähren kann. Es sei noch einmal daran erinnert, dass die
weltweiten Nutztierherden immerhin für 18 Prozent des Treibhauseffektes
verantwortlich sind.
Siehe den Fachartikel „Der lange Schatten der Tierzucht“
Fleisch erhöht das Risiko für Übergewicht
Auf der diesjährigen Tagung des American College of Sports Medicine wurde eine Studie vorgestellt, bei der der Fleischverzehr von 284 prämenopausalen Frauen mit dem Körperfettanteil und Gewicht verglichen wurde. Die Frauen mit dem niedrigsten Fleischkonsum waren am wenigsten übergewichtig; die Frauen mit dem höchsten Fleischkonsum hatten ein um 52,8 Prozent vermehrtes Übergewichtsrisiko. Die Autoren der Studie kommentierten das Ergebnis dahingehend, dass es eine ganze Anzahl physiologischer Mechanismen gäbe, durch die der Fleischverzehr zu Übergewicht führen könne. Fleischproteine können die Insulinspiegel und dadurch auch Wachstumsfaktoren erhöhen, die das Gewicht und den Körperfettanteil beeinflussen. Außerdem sei nachgewiesen, dass der Verzehr von gesättigten Fettsäuren, die meist aus Tierprodukten stammen, mit Übergewicht assoziiert ist. Wer auf sein Gewicht achten wolle, solle weniger Fleisch essen. Alternative Proteinquellen seien Linsen, Nüsse und Hülsenfrüchte, die ausreichend Protein liefern würden.
Quelle:
MedlinePlus, 4. Juni 2006; Female meat-eaters more likely to be obese
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Nicht nur übertriebenes Sonnenbaden ist ein Risikofaktor für Hautkrebs, sondern auch der Verzehr von Fleisch und Fleischprodukten. |
In einer im Mai 2007 veröffentlichten australischen Studie wurde der Zusammenhang zwischen den Ernährungsgewohnheiten und dem Auftreten verschiedener Hauttumorarten untersucht. Es wurden zwei Haupternährungsmuster identifiziert: zum einen ein fleisch- und fettbetontes Ernährungsmuster, zum anderen ein obst- und gemüsereiches. Ein hoher Fleisch- und Fettverzehr erhöhte signifikant das Risiko für das Auftreten von Stachelzell-Karzinomen, einer häufigen Hautkrebsart. Ein hoher Verzehr von Gemüse und Obst führte hingegen zu einer Verminderung dieses Tumorrisikos um 54 Prozent. Besonders ausgeprägt wirkte sich der Ernährungsstil bei den Personen aus, die in der Vergangenheit bereits eine Hauttumorerkrankung hatten. Bei einer weiteren Gruppe von Hauttumoren, den Basaliomen, konnte kein Ernährungszusammenhang nachgewiesen werden.
Referenz: |
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Fleisch erhöht Risiko für metabolisches Syndrom
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Bei einer in Griechenland durchgeführten und im Juni 2007 publizierten Studie, der so genannten ATTICA-Studie, wurden die Ernährungsgewohnheiten der Studienteilnehmer erfasst und verschiedene Laborparameter bestimmt sowie Blutdruck und Hüftumfang gemessen. Insgesamt wurden die Daten von 1514 Männern und 1528 Frauen in die Auswertung einbezogen. |
| Es zeigte sich, dass die Studienteilnehmer mit dem höchsten Fleisch- und Alkoholkonsum das höchste Risiko für das metabolische Syndrom aufwiesen. | |
Referenz:
Panagiotakos DB et al: The association between food patterns and the
metabolic syndrome using principal components analysis: The ATTICA study;
J Am Diet
Assoc. 2007 Jun; 107(6): 979-87
Speisefische sind eine erhebliche Quecksilberquelle
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Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) hat gemeinsam mit internationalen Kooperationspartnern die Quecksilberbelastung der Haare von mehr als 250 Frauen in 21 Ländern untersucht. Bei 95 Prozent der Frauen konnten Quecksilber nachgewiesen werden. Insgesamt zeichnete sich bei der Studie ab, dass in Ländern mit einem großen Fischkonsum besonders hohe Quecksilberwerte gemessen wurden. Dabei lagen 15 Prozent der Haarproben über dem oberen Grenzwert von einem | |
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Wer viel Fisch isst, belastet sich mit Quecksilber und trägt dazu bei, dass die Meere leergefischt werden! |
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Mikrogramm je Gramm
Haar, der vom Forschungsrat der Vereinigten Staaten festgelegt wurde.
Der Vorsitzende des Ausschusses „Gesundheit und Umwelt“ der
Bundesärztekammer bezeichnete den belasteten Seefisch als die größte
Quecksilberquelle. Professor Philippe Grandjean von der Harvard
University vermutet sogar einen Zusammenhang zwischen der Belastung der
Menschen durch Quecksilber und einem „schleichenden Intelligenzverlust“
in unserer Gesellschaft.
Methylquecksilber reichert sich im Laufe der Nahrungskette immer mehr an, so dass Fische wie Hai, Marlin, Hecht, Heilbutt, Thun- oder Schwertfische besonders hohe Konzentrationen an Methylquecksilber aufweisen.
Kommentar: Quelle:
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Ernährungsgewohnheiten und Sterblichkeit
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Im Rahmen der Shanghai Women´s Health Study, bei der ca. 75.000 Frauen über einen Zeitraum von mehreren Jahren beobachtet wurden und noch werden, zeigte sich die höchste Sterblichkeit bei einer fleischreichen Ernährung. Ein hoher Fleischkonsum war auch mit einem erhöhten Risiko für Diabetes assoziiert. Außerdem wurde festgestellt, dass eine Ernährung mit einem reichhaltigen Verzehr von Früchten zu einer geringeren Sterblichlichkeit führte. |
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Die Ernährung kann das Lebensalter beeinflussen. Die vegetarische Ernährung ist eindeutig die gesündere. |
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EPIC-Studie zeigt erhöhtes Krebsrisiko bei Fleisch- und Wurstessern
Die EPIC-Studie (European Prospektive Investigation Into Cancer and Nutrition) ist das weltweit größte Projekt, das den Einfluss von Ernährungsgewohnheiten auf Tumorerkrankungen untersucht. Insgesamt nehmen an dieser Studie in 10 europäischen Ländern 519.000 Testpersonen teil. In der Studie wird deutlich, dass das Risiko an Magen- und Darmkrebs zu erkranken mit dem Verzehr von rotem Fleisch steigt. Hans-Georg Joost vom Deutschen Institut für Ernährungsforschung warnte vor einem exzessiven Genuss, vor allem von Rind- und Schweinefleisch. Generell empfahlen die Forscher eine Ernährung mit viel Obst und Gemüse.
Kommentar:
Wir
empfehlen den völligen Verzicht auf Fleisch und Wurst!
Referenz:
Welt Online vom 26.04.07
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Amerikanische Wissenschaftler der Stanford-Universität haben festgestellt, dass Toxoplasmose-infizierte Tiere erhebliche Verhaltensauffälligkeiten entwickeln; z.B. verloren infizierte Ratten und Mäuse ihre angeborene Abneigung gegen Katzenurin und wurden sogar von dessen Geruch angezogen. Die Forscher konnten auch nachweisen, dass sich der Toxoplasmoseparasit besonders im Mandelkern ausbreitet, einer Gehirnregion, die für die Entstehung und Bewertung von Angstempfinden verantwortlich ist. |
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Kommentar: Bekannlich wird Toxoplasmose bei Menschen nicht nur durch den Kontakt zu Katzen übertragen, sondern häufig durch den Verzehr von nicht durchgegartem oder rohem Fleisch bzw. Fleischprodukten. Bereits mehrfach sind von der Karls-Universität Prag Publikationen erschienen, in denen beschrieben wurde, dass Personen mit einem hohen Toxoplasmosetiter in psychologischen Testverfahren auffällige Ergebnisse zeigten.
Referenz: Link: Toxoplasmose |
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Rotes Fleisch steigert das Risiko für akutes Koronarsyndrom
In einer Studie der Universität Athen wurde nachgewiesen, dass der Verzehr von rotem Fleisch eng mit einem erhöhten Risiko für das Koronarsyndrom assoziiert ist.
Studienteilnehmer, die mehr als acht Portionen rotes Fleisch pro Monat aßen, hatten ein 4,9fach höheres Risiko für ein Koronarsyndrom als die Personen mit einem sehr niedrigen Fleischkonsum.
Referenz:
Kontogianni MD et al: Relationship between meat intake and the development
of acute coronary syndromes: the CARDIO2000 case-control study; Eur J Clin
Nutr. 2007 Mar 14
Fleisch erhöht Brustkrebsrisiko
| Frauen nach der Menopause, die jeden Tag rotes Fleisch oder Fleischprodukte essen, haben einen um die Hälfte höheres Risiko, an Brustkrebs zu erkranken, als Frauen, die kein oder deutlich weniger Fleisch verzehren. Dies hat eine Langzeitstudie an 35.000 Frauen der Universität Leeds ergeben. Die Ergebnisse dieser Untersuchung wurden in der Fachzeitschrift British Journal of Cancer publiziert und sind besonders für Frauen nach der Menopause gültig. Am deutlichsten erhöht sich das Brustkrebsrisiko bei hohen Verzehr von Speck, Schinken oder Wurst. |
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Referenz: |
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Fettreiche Mahlzeit erhöht den Blutdruck
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In einer Studie der Universität von Calgary (Kanada) wurden bei 30 gesunden Probanden die kardiovaskulären Effekte einer fettreichen Mahlzeit untersucht. Diese hatte einen hohen Anteil an gesättigtenFettsäuren. Es zeigte sich, dass nach dieser fettreichen Mahlzeit sowohl der systolische und diastolische |
| Blutdruck als auch der periphere Gefäßwiderstand anstiegen. | |
Referenz:
Fabijana Jakulj et al: A high-fat meal increases cardiovascular reactivity
to psychological stress in healthy young adults; Journal of Nutrition April
2007
Hoher Verzehr tierischer Produkte fördert Gebärmutterkrebs
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Chinesische Wissenschaftler untersuchten, welchen Einfluss Ernährungsgewohnheiten auf die Entstehung des Gebärmutterkrebses (Korpuskarzinom) hatten. Dabei wurden in einer Fallkontrollstudie 1200 Fälle von Korpuskarzinom mit gleichaltrigen Kontrollpersonen verglichen. Es zeigte sich, dass eine vermehrte Aufnahme tierischer Nahrungsmittel das Risiko für Gebärmutterkrebs stark erhöhte, besonders dann, wenn die tierischen Produkte einen hohen Anteil an der |
| täglichen Energiezufuhrhatten. Die Ergebnisse der Studie erbrachten auch Hinweise, dass die Aufnahme von Pflanzenfasern, Beta-Carotin und von Vitamin C und E das Risiko für Korpuskarzinom verringern könnte. | |
Referenz:
Wang-Hong-Xu et al: Nutritional factors in relation to endometrial
cancer: A report from a population-based case-control study in
Shanghai, China; International Journal of Cancer, Volume 120, issue
8, April 2007, pages 1776-1781
„Western Diet“ fördert Entzündungen
In einer iranischen Studie wurden an 467 gesunden Frauen zwischen 40 und 60 Jahren verschiedene Ernährungsformen bezüglich des Einflusses auf Entzündungsparameter untersucht. Dabei schnitt der „Western-diet-Ernährungsstil“ (viel raffinierte Kohlenhydrate, Muskelfleisch, Fleischwaren, fettreiche Milchprodukte, Süßigkeiten, Softdrinks, Pizza etc.) am schlechtesten ab. Es kam zu einer signifikanten Erhöhung von Interleukin 6 sowie von Serumamyloid-A.
Außerdem wurde folgendes festgestellt:
Der so genannte gesunde Ernährungsstil mit einer hohen Zufuhr an Obst und Gemüse, Vollkornprodukten, Grüntee etc. führte zu einer signifikanten Verminderung der Konzentrationen von CRP und sVACM-1.
Referenz:
Ahmad Esmaillzadeh et al: Dietary patterns and markers of systemic
inflammation among iranian women; Journal of Nutrition April 2007
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Die University of Kentucky wertete Daten der Health Professionals Follow-up Study aus den Jahren 1986 bis 2002 aus. Dabei zeigte sich, dass Gallensteine vermehrt bei Männern auftraten, die viel Fleisch aßen. Fleisch ist die typische Quelle für Hämeisen, das aus dem Abbau von Hämoglobin und Myoglobin freigesetzt wird. |
| Das Risiko für Gallensteine erhöhte sich um 21 Prozent, während Nicht-Hämeisen, keinen negativen Effekt hatte. | |
Referenz:
High-iron diets raise gallstone risk in men; Medline Plus,
27.02.2007
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Appetit auf
gebratenes Hühnchen? Aber Achtung, diese "Gaumenlust" kann ganz schön an die Nieren gehen! |
Zwei Prozent aller bösartigen Tumore weltweit sind Nierenkarzinome. In den letzten Jahren wurde ein Anstieg der Inzidenz der Nierenkarzinome in westlichen Ländern beobachtet. Eine Metaanalyse der Tulane University, New Orelans hat 13 Fall-Kontroll-Studien über einen möglichen Zusammenhang zwischen dem Fleischverzehr und dem Risiko für Nierenkarzinome ausgewertet. Dabei zeigte sich eine signifikante Korrelation zwischen der Höhe des Fleischkonsums und der Nierentumorrate. Dies traf sowohl für rotes Muskelfleisch und Geflügel als auch für verarbeitete Fleischprodukte zu. Die Autoren der Studie bezeichnen eine Reduzierung des Fleischkonsums als einen bedeutenden Beitrag zur Senkung des Neuauftretens der Nierenkarzinome.
Referenz:
Faramawi MF et al: Consumption of different types of meat and the risk of
renal cancer: meta-analysis of case-control studies; Cancer causes control.
2007 Jan 22
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Wissenschaftler der Universität Hohenheim wiesen im Fett von Seefischen aus Aquafarmen deutlich erhöhte Konzentrationen an halogenierten Verbindungen nach. Diese Moleküle ähneln massiv den polypromierten Kohlenwasserstoffen, die man vor kurzem als Flammschutzmittel in Armaturenbrettern oder Computergehäusen eingesetzt hat. |
Referenz:
Geoscience-online.de: Natürlicher Giftcocktail in Fischen;
05.01.2007
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Wissenschaftler der Harvard School of Public Health, Boston untersuchten anhand der Daten der Nurses´Health Study, ob eine Eisenzufuhr das Risiko für die koronare Herzerkrankung bei weiblichen Typ-2-Diabetikerinnen erhöht und kamen zu folgendem Ergebnis: Sowohl eine hohe Zufuhr von Hämeisen als auch von rotem Fleisch erhöhten signifikant das Risiko für die koronare Herzerkrankung. Bei der Studie hatten die Frauen mit der höchsten Zufuhr |
Grundsätzlich ist die Entwicklung der koronaren Herzerkrankung eine häufige Komplikation des Typ-2-Diabetes. Die Ergebnisse dieser Studie bestätigen die Resultate früherer Untersuchungen, die auch bei nichtdiabetischen Frauen einen nachteiligen Einfluss des Fleischkonsums auf das KHK-Risiko gezeigt hatten. Die Autoren der Studie empfehlen Diabetikerinnen zur Prävention der KHK eine Reduzierung des Verzehrs von Hämeisen und von rotem Fleisch.
Referenz:
Lu Qi et al: Heme iron from diet as a risk factor for coronary
heart disease in women with Type 2 Diabetes; Diabetes Care,
volume 30, number 1, January 2007